Tier­gestützte
Landschafts-
pflege

Umweltbewusstes Handeln und Naturschutz sind heutzutage zurecht in aller Munde. Damit den guten Vorsätzen auch Taten folgen, unterstützt Susanne Smith mit ihren Ziegen und Schafen als biologische Rasenmäher interessierte Gartenbesitzer*innen. Auf geeigneten Flächen können die Tiere tageweise grasen und so für zurecht gestutzte Wiesen und Rasen sorgen. Dabei kommt der Umwelt zum einen zugute, dass keine schweren Maschinen den Boden verdichten und zum anderen dass keine externe Energie (Treibstoff oder Strom) benötigt wird. Kleines großes Plus: Durch die Hinterlassenschaften der Tiere wird der Boden gleich noch gedüngt.


„Rent a
Biomääääher“ –
die Idee

Als Naturmensch und Tierliebhaberin war für Susanne Smith von Anfang an klar, beruflich in engem Bezug zur Natur und zur Umwelt zu stehen. Hieraus wuchs zunächst ihre Firma „Susanne Smith – Gartengestaltung“. Als sie zur Ziegenhalterin wurde, kam ihr die Idee, beide Leidenschaften, Natur und Tiere, zu verbinden und die Ziegen in ihr Gärtner-Team aufzunehmen. Ziegen eignen sich optimal zur Pflege von Wiesen- und Rasenflächen. Da Ziegen nur einen bestimmten Zeitraum im Jahr ihren gefräsigen Charakter zeigen, ergänzte Susanne Smith ihre kleine Herde später mit vier Schafen, die die Ziegen in ihrer Arbeit perfekt unterstützen. Grundstücksbesitzer*innen können so von der biologischen Wiesenpflege profitieren und ihreseits einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten.


„Rent a
Biomääääher“ –
die Hauptakteure

Susanne Smiths tierischer Helfertruppe besteht aus 15 weißen und bunten deutschen Edelziegen (acht Ziegen und sieben kastrierte Böcke) sowie vier Schwarzkopfschafen. Mit ihren unterschiedlichen Vorlieben und Verhaltensweisen bilden Ziegen und Schafe ein optimales Team: Im Frühjahr fressen die Ziegen alles, was sie auf der Wiese finden, jedoch lassen sie gegen später im Jahr das Gras stehen. Nun kommen die Schafe zum Einsatz, die das übrig gelassene Gras der Ziegen fressen. Neben ihrer pflegerischen Tätigkeit zeichnet die Ziegen und Schafe zudem aus, sehr zutraulich und wenig scheu und besonders für Kinder eine große Freude zu sein.


„Rent a
Biomääääher“ –
die Vorgehensweise

Geeignet ist an sich jedes Grundstück mit ausreichend Wiesenanteil. Diese können auch in der Nähe von oder sogar inmitten von Wohngebieten liegen. Der Herdegröße entsprechend werden in der Regel nur kleine Grundstücke beweidet, die mit Elektrozäunen abgesteckt werden. Empfindliche Bäume oder Sträucher werden entweder ausgelassen oder mit geeignetem Material vor den gefräßigen Mäulern geschützt. Ein mobiler Unterstand genügt den robusten Tieren. Auf gut zugänglichen Grundstücken kommt ein größerer Anhänger als Unterstand zum Einsatz. Zwischen vier und maximal 14 Tagen grasen die Ziegen und Schafe auf den für sie vorgesehen Flächen.